Biennale 2012/2013: »Musik & Kultur der Synagoge«

Einladung zu den Veranstaltungen von November 2012 bis Mai 2013

Biennale 2012/2013: »Musik & Kultur der Synagoge«

Die Anfänge der Biennale im Jahr 2008 waren sehr bescheiden: drei Konzerte in Bochum und Gelsenkirchen. Im Jahr 2010 wurde die Biennale offizielles Projekt im Programm der Kulturhauptstadt RUHR.2010 mit über dreißig Veranstaltungen im ganzen Ruhrgebiet. Das Angebotsspektrum wurde erweitert und die jüdische Kultur bis hin zur jüdischen Küche mit einbezogen.
'Dritter Zyklus' vom 7. April bis zum 27. Mai 2013.

Im November des Jahres 2012 und im 1. Halbjahr 2013 findet die dritte Biennale statt, diesmal mit Veranstaltungen im Ruhrgebiet und einem weiteren geografischen Schwerpunkt in Ostwestfalen-Lippe. Als Kooperationspartner angesprochen sind die Jüdischen Gemeinden sowie die Kommunen und Kirchen und deren Bildungswerke. Das Konzertangebot dieser Biennale wird noch breiter gefächert sein als das der Vorjahre. Zu den „Neuerungen“ zählen ein Orgelkonzert und ein Konzert für Orgel und Viola. Ergänzend dazu behan delt ein Vortrag die Rolle der Orgel in der Synagoge. An der Wen de vom 19. zum 20. Jahrhundert waren in fast allen deutschen Großstädten Synagogenorgeln vorhanden. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurden diese Orgeln nahezu vollständig vernichtet. Ein zweites Novum ist die Beschäftigung mit jüdischen Komponisten, die – angeregt von Motiven und Themen der Liturgie – Werke für den Konzertsaal geschaffen haben, in denen die Musik der Syna goge als Erbe weiterlebt. Ernest Bloch und Paul BenHaim etwa kleideten jüdische Traditionen in das Gewand moderner musikalischer Ausdrucksmittel. Die selten gespielten Werke werden in einem Konzert unter dem Titel „Niggun“ vorgestellt.

Die „Biennale: Musik & Kultur der Synagoge“ ist aus einem Langzeitprojekt der Evangelischen Stadtakademie Bochum hervorgegangen, an dessen Durchführung auch der frühere westfälische Landesrabbiner Dr. Henry G. Brandt mit Vorträgen und Seminaren beteiligt war. Rabbiner Brandt hat sich um die Zukunftsfähigkeit der jüdischen Gemeinden ebenso erfolgreich bemüht wie um die Stiftung eines neuen Gemeinschaftsgefühls zwischen den „alten“ und neuen Gemeindegliedern und den Angehörigen unterschiedlicher Richtungen des Judentums. Zu Ehren von Henry Brandt findet anlässlich seines 85. Geburtstages im Rahmen dieser Biennale ein Symposion am 4. und 5. November 2012 in Bielefeld statt.

Im 'Dritten Zyklus' der Biennale 2012/2013 wird zu weiteren achtzehn Verantstaltungen eingeladen in Bochum, Essen, Duisburg, Hattingen, Herford, Herne, Höxter, Recklinghausen und Wuppertal (vom 7. April bis zum 27. Mai 2013).
Siehe Programmübersicht.

Die „Biennale: Musik & Kultur der Synagoge“ 2012/2013 wird gefördert durch die Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010, durch die Evangelische Kirche von Westfalen und die Stadt Bochum. Dafür sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ein ebenso herzlicher Dank gilt den Kooperationspartnern. Mit ihnen gemeinsam laden wir ein zu allen Konzerten und Vorträgen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf das gemeinsame Erleben jüdischer Musik und Kultur.

Im Namen der Veranstalter
Dr. Manfred Keller
Projektleiter der Biennale: Musik & Kultur der Synagoge

Pressemeldung - Kurzfassung 

Pressemeldung - Langfassung

Materialien wie beispw. Fotos

Programmübersicht- Faltblätter (zwei 'Flyer')



Deutsches Bergbau-Museum Bochum (DBM) Foto:Wikipedia

Landesverband Westfalen

Pfarrer Michael Wuschka
Vorsitzender
Auf der Papenburg 20
44801 Bochum
Tel.: 0234 87935340
E-Mail: m(at)wuschka.de

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