Kirchen öffnen und erhalten

Ein Projekt des Evangelischen Forums Westfalen und der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland (EAiD) gegen Abriss und Umnutzung von Kirchengebäuden

Das Projekt
Viele Kirchengemeinden standen bereits oder stehen dem- nächst vor der Frage: Was sollen wir mit unserem Gebäude- bestand machen, der zu groß und finanziell nicht mehr zu halten ist? Die Entscheidung, eine Kirche zu schließen, ab- zureißen oder vollständig anders zu nutzen, darf nicht vor- schnell getroffen werden. Das Projekt „Kirchen öffnen und erhalten“ zeigt positive Möglichkeiten einer erweiterten Nut- zung auf. Mehr zu den Zielen des Projekts erfahren Sie hier.

Der Arbeitskreis
Der Arbeitskreis „Kirchen öffnen und erhalten“ der Evangeli- schen Akademikerschaft in Deutschland (EAiD) setzt sich für die erweiterte Nutzung von Kirchen ein. Mit seinen ehrenamt- lich tätigen Fachleuten aus Theologie, Soziologie und Bauwe- sen will der Arbeitskreis eine theologisch und architektonisch fundierte Auseinandersetzung mit diesem sensiblen Thema fördern. Mehr über die Angebote des Arbeitskreises hier.

Die Ausstellung
Die Ausstellung „Kirchen öffnen und erhalten“ zeigt unter- schiedliche Projekte und Konzepte erweiterter Nutzungen von Kirchen. Sie gliedert sich in drei Teile:

  • Beispiele kirchlicher Nutzungserweiterungen, die von der Evangelischen Stadtakademie Bochum im Zeitraum zwi- schen 1991 bis 2003 dokumentiert worden sind. Behandelt wird auch die Tendenz der „Resakralisierung“, die im evan- gelischen Kirchbau seit den 90er Jahren zu beobachten ist.
  • Beispiele kirchlicher Nutzungserweiterungen in Groß- stadtgemeinden, die im Rahmen des Projektes „StadtRaumKirche – Alles unter einem Dach“ von der Berliner Stadtentwicklungsgesellschaft STATTBAU dokumentiert worden sind.
  • Entwürfe kirchlicher Nutzungserweiterungen, die vonStudierenden der Fachhochschule Bochum, Abteilung Architektur (Prof. Peter Schmitz) im Sommer 2003 erstellt wurden.


Ein vollständiges Verzeichnis der Ausstellung finden Sie hier.
Über die Ausleihbedingungen informieren wir Sie hier.

Kontakt
Das Angebot der Initiative „Kirchen öffnen und erhalten“ wendet sich insbesondere an Kirchengemeinden sowie öffent- liche Foren, kann aber grundsätzlich von allen Interessierten genutzt werden.

Ausstellungsbetreuung
Architekt Dipl.-Ing. Joachim Gallhoff
Papenberg 3, 45529 Hattingen
Telefon 0 23 24 / 5 94 48 50, joachim.gallhoff(at)gmx.de

Projektleitung, Theologische Fragestellungen
Dr. Manfred Keller
Im Ostholz 39, 44879 Bochum
Telefon 02 34/43 05 05, emkeller(at)arcor.de

Moderation, Coaching, Architekturpsychologie
Manfred Schönberg
Hochbruch 15, 46509 Xanten
Telefon 0 28 01/7 78 94
m.schoenberg(at)humane-architektur.de

Förderung des Projekts
Die Initiative „Kirchen öffnen und erhalten“ ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Spenden werden erbeten an:
Evangelisches Forum Westfalen
KD-Bank eG (Bank für Kirche und Diakonie), Dortmund
Konto-Nr. 21 00 108 014, BLZ 350 601 90
Stichwort: Kirchen
Eine Spendenbescheinigung wird nach Eingang der
Zahlung unaufgefordert zugesandt.


Deutsches Bergbau-Museum Bochum (DBM) Foto:Wikipedia

Landesverband Westfalen

Pfarrer Michael Wuschka
Vorsitzender
Querenburger Höhe 292
44801 Bochum
Tel.: 0234/ 978 99 15
E-Mail: m(at)wuschka.de

Pfarrerin Sigrid Reihs
Vorsitzende
Zum Mühlenberg 24
58239 Schwerte
Tel.: 02304/ 77 65 14
E-Mail: sigrid.reihs(at)t-online.de

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